Monat: September 2017

HDR-Panoramen mit Affinity Photo

[the_ad id=“610″]In meinen letzten Beiträgen habe ich ja schon die Erstellung von HDR-Fotos und Panoramen besprochen. Vor einigen Tagen hatte ich die Idee, die beiden Techniken zu kombinieren, also HDR-Panoramen zu erstellen. Die Schwierigkeit dabei ist, dass Panoramen eigentlich aus Bildern bestehen sollten, die gleich belichtet sind und mit der gleichen Brennweite aufgenommen wurden. Das zweite Kriterium stellte kein Problem dar. Dabei das erste schon, weil HDR-Bilder ja ganz stark bearbeitet werden und die Einzelbilder für das Panorama einen identischen Look bekommen müssen.

Aber nun alle Schritte im Einzelnen:

Für mein Panorama von der Skyline in Frankfurt hatte ich drei Einzelbilder genommen. Dies soll auch bei dem HDR-Panorama so sein. Da aber bei einem HDR-Panorama jedes Einzelbild aus drei unterschiedlich belichteten Bildern besteht, kommen wir also insgesamt auf neun Bilder:

Die Bilder habe ich genauso fotografiert, wie ich es in den Blogbeiträgen Panoramen und HDR-Bilder mit Affinity Photo und Capture One beschrieben habe.

Übrigens sind im Herbst die zwei Stunden nach Sonnenuntergang sehr gut für solche Bilder geeignet, weil es dann zwar schon sehr dunkel ist, aber trotzdem noch Wolken am Himmel zu sehen sind.

Es gibt zur Erstellung eine HDR-Panoramas drei grundlegende Arbeitsschritte:

  1. Belichtungsreihe von jedem Einzelbild des Panoramas erstellen.
  2. HDR-Foto aus jeder Belichtungsreihe erstellen und exportieren.
  3. Panorama aus den HDR-Fotos zusammenstellen.

Die Belichtungsreihen für die Einzelfotos haben wir schon erstellt. Die Erstellung eines HDR-Fotos aus einer Blichtungsreihe mit Affinity Photo ist hier beschrieben. In meinem Beispiel hier habe ich den HDR-Preset Dramatic von Affinity Photo benutzt und die Werte für Lokaler Kontrast auf 25 % und  Sättigung auf 20 % reduziert, um den HDR-Effekt nicht all zu aufdringlich werden zu lassen. Aber das ist Geschmacksache. Wichtig ist nur, dass alle Einzel-HDR-Bilder mit den exakt gleichen Einstellungen erstellt werden. Sinnvoll ist, sich alle modifizierten Einstellungen zu notieren um sie dann genauso auf alle anderen HDR-Bilder anzuwenden. Der Export der einzelnen HDR-Fotos sollte im TIFF-Format mit 16 Bit Farbtiefe und im RGB-Farbraum erfolgen, um die maximal mögliche Menge an Bildinformationen zu bewahren. Am Ende habe ich drei HDR-Bilder für das Panorama:

Die exportierten HDR-Bilder habe ich in Affinity Photo dann zu einem Panorama zusammengesetzt. Dazu geht man in Affinity Photo auf Datei -> Neues Panorama:

Jetzt öffnet sich das Fenster, in dem die Bilder für ein neues Panorama zusammengestellt werden können. Über die Schaltfläche Hinzufügen werden die einzelnen HDR-Bilder im TIFF-Format nacheinander dem Panorama hinzugefügt:

Mit der Schaltfläche Panorama zusammenfügen kann jetzt eine Vorschau des Panoramas generiert werden. Ein Klick auf die Schaltfläche OK erstellt das Panorama. Nach der erfolgreichen Erstellung des Panoramas erschein der Bildschirm zur Bearbeitung des Panoramas:

Hier können verschiedene Funktionen zum Beschneiden und Retuschieren genutzt werden. Ich habe in diesem Beispiel das Panorama nur etwas beschnitten. Jetzt sind die Hochhäuser noch leicht schief. Wahrscheinlich habe ich nicht die Wasserwaage von meinem Stativ im Blick gehabt. Dies korrigiere ich mit dem Werkzeug Gitterverzerrung. Danach muss das Bild noch etwas beschnitten werden und ist fertig für den Export in beliebige Formate:

HDR-Bilder mit Affinity Photo und Capture One

Heute verabschieden wir uns mal aus der Adobe Welt. Die gestrige Abbuchung von 50,- € für mein (leider) noch laufendes Adobe Creative Cloud Abo haben mich mal wieder dazu bewegt, die Alternativen anzuschauen. Diese Software-Abos sind wirklich eine Zumutung. Entweder ich zahle jeden Monat an Adobe meinen Obolus oder ich kann die Arbeit von Jahren nicht mehr nutzen. In meinen Augen ist das ein unmoralisches Geschäftsmodell und ich möchte alle dazu aufrufen, Alternativen zu nutzen, um dieses Geschäftsmodell nicht noch weiter zu stärken. Natürlich ist ein Abo-Modell für die Softwarehersteller ein komfortabler Weg, der finanzielle Sicherheit bedeutet. Für die Nutzer ist dies eine Zumutung. Man macht sich im schlimmsten Fall ein Leben lang von einem Hersteller abhängig und wenn man den Hersteller wechseln will, verliert man ggf. die Arbeit von Jahren. Dies ist höchst unmoralisch. Ich selbst werde mein Adobe-Abo beenden, wenn es im Frühjahr nächsten Jahres ausläuft.

Auch aus diesem Grund gibt es heute einen Artikel, bei dem ich einen Workflow zu schönen HDR-Bildern mit Hilfe von Capture One und Affinity Photo zeige. Beide Softwareprodukte sind ohne Abo erhältlich. Capture One ist die Alternative zu Adobe Photoshop Lightroom und Affinity Photo ist die Alternative zu Adobe Photoshop.

Aber jetzt zum Fachlichen. Was ist eigentlich HDR und wozu kann ich es nutzen? HDR steht für High Dynamic Range. Dabei werden Bildinformationen mit verschiedenen Helligkeitswerten komprimiert dargestellt. Kamerasensoren, Bildschirme und Drucker können nur einen Teil des Helligkeits- und Farbumfangs des menschlichen Auges aufnehmen, bzw. darstellen – und hier kommt HDR ins Spiel. Man macht mehrere Aufnahmen. Unterbelichtete, überbelichtete und korrekt belichtete. Mit HDR werden die Helligkeitswerte der verschiedenen Bilder so kombiniert, dass noch alle Details aus aus den Tiefen, den Mitteltönen und den Lichtern sichtbar sind. Das erzeugt einen ganz eigenen Bildlook, der von einer weitgehend natürlichen Darstellung bis hin ins Comicartige gehen kann.

Um ein HDR zu erzeugen, brauche ich mindesten zwei unterschiedlich belichtete Bilder. Wenn ich nur zwei Bilder benutze, ein unter- und ein überbelichtetes Bild. In meinem Beispiel nutze ich drei Bilder. Eines mit einer Blende unterbelichtetes, eines, welches korrekt belichtet ist und eines, welches mit einer Blende überbelichtet ist. Da ich hier drei zeitversetzte Aufnahmen anfertige, eignet sich HDR nur für weitgehend statische Motive. Ein Stativ ist Pflicht, damit ich immer exakt das gleiche Motiv fotografiere. Es sollten sich auch keine Objekte durch das Bild bewegen, weil dann sogenannte „Geister“ entstehen, also verschwommene Abbilder dieses Objektes. Affinity Photo bietet zwar eine Entfernung dieser „Geister“ an. Aber dies geht immer zu Lasten der Bildqualität.

Ich habe also drei Bilder von der Frankfurter Skyline, ca. eine Stunde nach Sonnenuntergang von einer Brücke aus gemacht.

Dazu habe ich ein Stativ verwendet und die Spiegelverriegelung meiner Kamera aktiviert, damit ich möglich wenige Vibrationen verursache. Ausgelöst habe ich mit einem Fernauslöser und einem zwei Sekunden Selbstauslöser. Da ich an der Kamera Bracketing, also  eine Belichtungsreihe eingestellt habe, hat die Kamera alle drei Bilder automatisch nacheinander angefertigt.

Der Import der Bilder in Capture One erfolgt ohne irgendwelche Entwicklungseinstellungen oder Korrekturen. In Capture One erfolgt auch erst einmal keinerlei Bearbeitung der Fotos. Dies ist dann der Job von Affinity Photo. Aus Capture One heraus habe ich die drei Fotos dann als unkomprimiertes TIFF in 16 Bit Farbtiefe, im RGB-Farbraum und in voller Auflösung exportiert. Dieses Format habe ich gewählt, weil es bei diesem Bildformat keine Verluste durch Kompression gibt und 16 Bit eine ordentliche Farbtiefe ermöglichen. Da ich an meiner Kamera auch den RGB-Farbraum nutze, kommt es auch zu keinem Verlust von Farbwerten.

Jetzt kommt Affinity Photo zum Einsatz. Über den Menüpunkt Datei -> Neue HDR-Kombination wird die HDR-Erstellung gestartet:

Im danach erscheinenden Fenster werden durch den Button Hinzufügen die vorher exportierten Einzelbilder an Affinity Photo übergeben:

Die Einstellungen sollten für den Anfang erst einmal so gewählt werden, wie auf dem Bild oben dargestellt. Mit einem Klick auf den Button OK startet die Erstellung des HDR-Bildes. Nach einigen Sekunden oder Minuten (je nach Leistung des Rechners) erschein das HDR-Bild auf der Arbeitsfläche zur HDR-Bearbeitung.

Auf der Linken Seite des Bildschirms befinden sich einige Werkzeuge zum Retuschieren des HDR-Bildes und grundlegende Presets. Diese Presets können mit den Werkzeugen auf der rechten Seite des Bildschirms detailliert angepasst werden. In der Mitte des Bildschirms befindet sich die Vorschau des HDR-Bildes.

Wenn alle Anpassungen vorgenommen wurden, kann das fertige HDR-Bildmit einen Klick auf die Schaltfläche Anwenden links oben erstellt werden. Jetzt erscheint das Bild auf der Standard-Arbeitsfläche von Affinity Photo.

Nun kann das Bild weiter bearbeitet- und optimiert werden. Hier könnten z.B. noch die Hochhäuser senkrecht ausgerichtet werden.

Panoramen

Panoramen habe Ihren ganz besonderen Reiz. Das Auge kann durch eine breite Landschaft streifen, ohne von vielen Details in der Bildtiefe abgelenkt zu werden. Das Titelbild dieses Beitrages ist ein schönes Beispiel dafür. Es zeigt die Frankfurter Skyline vor Sonnenaufgang und wurde vom Lohrberg aus fotografiert.

Aber wie bekomme ich ein schönes Panorama hin? Am einfachsten geht es mit der Panoramafunktion, welche die meisten modernen Smartphones mitbringen. Doch das soll hier nicht das Thema sein, sondern die Erstellung eines Panoramafotos mit einer „normalen“ Kamera aus Einzelbildern mit Hilfe von Lightroom.

Das Beitragsbild wurde aus drei Einzelbildern aufgenommen:

Dabei habe ich die Kamera von rechts nach links geführt. Die Kamera befand sich auf einem Stativ. Die Einzelbilder wurden bei ISO 100 mit f/2.8 und 25 Sekunden Belichtungszeit bei einer Brennweite von 200 mm aufgenommen.

Hier sind wir auch schon bei den wichtigsten Basics. Ein stabiles Stativ ist des Fotografen bester Freund. Gerade bei Panoramas ist es hilfreich, weil man sauber in einer Ebene schwenken kann. Bei einer so langen Belichtungszeit ist es ohnehin unabdingbar, ein Stativ zu nutzen.

Studio-Basics

Nach ein paar Tagen Pause gibt es jetzt wieder einen neuen Blog. Heute geht es um die Grundlagen der Studiofotografie.

Ihr werdet sicher fragen, warum ich hier einen Artikel einstelle, der sich sehr auf die professionelle Ecke bezieht. Aber es geht auch einfach. Wie so oft kann man auch bei der Studiofotografie mit ganz einfachen Mitteln sehr viel erreichen. Nach oben ist natürlich immer Luft.

Fangen wir also an.

Was brauche ich?

Die gute Nachricht vornweg: Du brauchst kein Studio zu mieten, um Studiofotografie zu machen. Das eigene Wohnzimmer tut es auch. Natürlich hat ein Raum, der nur für diesen Zweck genutzt wird, unschlagbare Vorteile. So kann man Hintergründe und Stative zum Beispiel aufgebaut lassen. Womit wir schon bei den wichtigsten Requisiten wären. Einfache Hintergründe bestehen aus zwei stabilen Stativen und einer Querstange, auf der eine Papier- oder Stoffrolle aufgehängt wird. Hier ist unbedingt auf stabile Stative und Stangen zu achten. Es gibt hier sehr viel „preiswerte“ Technik zu kaufen, die ihren Preis nicht wert ist. Die Stoff- oder Papierrollen gibt es in verschiedenen Farben. Wofür man sich entscheidet, hängt sicher von den eigenen Motiven und Vorlieben ab. Für den Anfang sollte schwarz und weiß erst mal ausreichen.

Natürlich brauchen wir Licht. Dabei gilt die Regel, dass meine Lichtsetzung umso komplexer werden kann, me mehr Lichtquellen ich habe. Als Lichtquellen kommen Studioblitze aber auch Aufsteckblitze in Frage. Studioblitze haben den unschlagbaren Vorteil, dass sie ein Einstelllicht zur Beurteilung der Lichtsetzung haben. Das ist von unschätzbarem Wert.

Blitze müssen natürlich auf ein Stativ. Für Studioblitze gibt es spezielle Lampenstative. Bei Aufsteckblitzen sind oft Adapter dabei, die auf einen normales Stativ passen.

Die Blitze müssen natürlich auch ausgelöst werden. Das passiert über ein an der Kamera angebrachtes Kabel, Infrarot oder Funk. Die kabellosen Varianten benötigen natürlich Sender, die in der Regel auf dem Blitzschuh der Kamera angebracht sind.

Das Licht aus den Blitzen muss in die richtige Richtung gebracht werden. Dafür gibt es Lichtformer. Das sind z.B. Softboxen, Durchlichtschirme, Beautydishes, Waben, u.s.w. Aber dazu später etwas mehr.

Für das Model sollte sich ein Spiegel im Studio befinden. Auch etwas farbloses Abdeckpuder kann sehr hilfreich sein, um glänzende Hautpartien zu vermeiden, denn im Studio kann es schon mal sehr warm werden.

Ein Hocker (ohne Lehne) ist sicher immer gut, wenn man das Model im Sitzen fotografieren möchte.

An Objektiven bevorzuge ich in der Regel Festbrennweiten (35 mm, 50 mm und am liebsten 85 mm) wegen der besseren Abbildungsqualität. Ein Zoomobjektiv tut es für den Anfang aber auch.

Lichtaufbau

Der einfachste Lichtaufbau besteht aus einer Lampe. Diese kann frontal, schräg von vorn oder seitlich auf das Model gerichtet sein. Je seitlicher das Licht kommt, umso stärker werden die Konturen des Gesichts betont. Ob das Licht von unten, auf Augenhöhe oder von oben kommt, ist jedem selbst überlassen und hängt davon ab, wie man sein Model in Szene setzen will.Softboxen, Durchlichtschirme und Beautydisches streuen das Licht. Dabei gilt: Je größer die Softbox, umso stärker wird das Licht gestreut und desto geringer ist die Schattenbildung am Hintergrund. Softboxen gibt es auch für Aufsteckblitze und von den verschiedensten Herstellern. Sehr gute Erfahren habe ich bei Softboxen für Aufsteckblitze mit dem Hersteller Lastolite gemacht. Durchlichtschirme streuen das Licht ähnlich, wie eine Softbox. Im Titelbild ist einer in Aktion zu sehen. Beautydishes sind sehr schön für Portraits mit ganz weich gezeichneter Haus geeignet. Für ein richtig schönes Portrait Euerer Freundin sind diese Teile bestens geeignet. Waben sind schwarze Gitter, aus Plastik oder Stoff, die vor einer Softbox oder einem Beautydish angebracht werden. Sie richten das Licht und lassen die Konturen des Models sehr stark hervor treten. So etwas ist gut für ausdrucksstarke Portraits von Männern geeignet. Ihr seht also, dass es ganz verschiedene Arten gibt, das Licht zu formen. Hier nun ein paar Beispiele:

Dieses Bild ist ein schönes Beispiel für den Einsatz einer Wabe. Hier wurden zwei Lichter von schräg vorn und leicht oberhalb des Models eingesetzt, wie man an den Reflexen in den Augen sieht. Die Wabe kam von rechts vorn und eine Softbox mit etwas weniger Leistung von links vorn. Die Wabe sorgt hier für deutliche Konturen des Gesichts und der Haut.

Das folgende Bild zeigt den Einsatz eines Beautydishes:

Wieder habe ich zwei Lampen von schräg vorn, dieses Mal auf Augenhöhe, genutzt. Der Beautydish war auf der linken Seite. Das Bild ist nicht nachträglich weichgezeichnet worden. Die glatte Haut ist dem Beautydish (und natürlich dem hübschen Model) zu verdanken.

Natürlich könnte ich hier noch viele Seiten über die Studiofotografie schreiben. Mit diesem Thema kann man ganze Bücher füllen. Aber ich brauche ja noch „Futter“ für künftige Blogs.

Ich hoffe, ich konnte Euch etwas neugierig auf dieses Thema machen und zum experimentieren anregen.

Neue Bilder in der Galerie

In der Galerie Hochzeit/Feiern/Theater/Event gibt es neue Bilder.

RAW-Konverter und Bildverwaltung

Einleitung

Gestern bin ich ja nicht dazu gekommen, einen Fotoblog zu schreiben. Ich hatte einfach zu viel mit Aufträgen zu tun. Dafür gibt es heute einen ausführlicheren Text zu einem Thema, welches mich schon seit Jahren umtreibt: RAW-Konverter. An verschiedenen Stellen habe ich dieses Thema schon anklingen lassen. Jetzt werde ich es einmal ausführlicher behandeln. Ich behandle dieses Thema aus meiner persönlichen Sicht, und stelle nicht so sehr die technischen Details in den Vordergrund. Deswegen werde ich auch nicht jeden RAW-Konverter betrachten, sondern nur diejenigen, mit denen ich selbst intensiver gearbeitet habe.

Was sind eigentlich RAW-Konverter und wozu brauche ich sie, schließlich kann ich mir doch meine Bilder aus der Kamera sofort ansehen?

Mit vielen Kameras kann man in zwei grundlegenden Aufnahmemodi fotografieren: JPG und RAW. JPG ist ein komprimiertes, verlustbehaftetes Bildformat. Die Kamera nimmt die Daten des Sensors und verarbeitet diese auf der Basis der Kameraeinstellungen zu einem komprimierten Bild. Weißabgleich, Farbraum, Helligkeit: Alles wird automatisch berechnet und ist nach dem Druck auf den Auslöser festgelegt. Damit habe ich zwar schnell ein Bild mit relativ geringer Dateigröße, bin aber in der Nachbearbeitung sehr eingeschränkt, weil ich nur noch minimale Korrekturen am Bild vornehmen kann, wenn ich nicht große Qualitätsverluste, z.B. In Form von Farbabrissen und Artefakten bekommen will. Stark unter- oder überbelichtete Bilder kann ich eigentlich kaum noch ohne große Qualitätsverluste bearbeiten.

Anders sieht es aus, wenn ich in RAW fotografiere: Hier werden die Rohdaten der Kamera auf meiner Speicherkarte abgelegt. Dies erfolgt entweder in einem herstellerspezifischen Format, was meist der Fall ist, oder in Adobe DNG, einem standardisiertem RAW-Format, in das auch die original RAW-Datei eingebettet werden kann. Sozusagen ein PDF für RAW-Fotos. RAW-Bearbeitung erfolgt in der Regel verlustfrei. Das bedeutet: Es werden nur die Arbeitsschritte zur Bildbearbeitung gespeichert. Das Bild selbst bleibt unverändert und wird nur bei jedem Öffnen neu berechnet. Der Export in ein beliebiges Format erfolgt am Ende der Bildbearbeitung.

Ein weiterer Vorteil von RAW-Konvertern ist, dass diese oft den ganzen fotografischen Workflow vom Import über die Bearbeitung bis hin zum Export in verschiedene Formate und auf verschiedene Plattformen abbilden. Ein Nachteil von RAW-Fotos ist die große Dateigröße, die schnell einmal 20 MB oder mehr erreichen kann.

Apple Fotos

Apple Fotos gibt es kostenlos zu jedem Mac, iPhone oder iPad dazu. Hier ist zu beachten, dass die Mac-Version deutlich mehr Funktionen bietet (z.B. Reduzierung von Bildrauschen).

Apple Fotos kann (aber muss nicht) komplett cloudbasiert betrieben werden. In diesem Fall sind alle Originale in der Apple Cloud gespeichert und werden nur zur Bearbeitung herunter geladen. Damit sind auch alle Fotos auf allen Geräten immer sauber synchronisiert und verfügbar. Von allen Lösungen bietet Apple Fotos die konsequenteste Cloud-Einbindung, was aber auch schon mal zu Wartezeiten von mehreren Sekunden führen kann, wenn die Bilder herunter geladen werden müssen. Für wirklich große Projekte ist dies nicht wirklich gut geeignet.

Die Werkzeuge zur RAW-Bearbeitung sind eher auf eine gute Bedienbarkeit hin optimiert. Das bedeutet aber auch, dass viele wichtige Funktionen fehlen, wie zum Beispiel eine Korrektur stürzender Linien oder die automatische Korrektur von Kamera- und Objektivfehlern. Dafür gibt es eine ganze Reihe an Bildeffekten, die mitgeliefert werden. Weitere Werkzeuge und Filter können mit Plugins nachgerüstet werden.

Die Bildqualität ist gut, kann aber nicht mit den anderen hier vorgestellten Produkten mithalten. Gerade die Korrektur stark unter- oder überbelichteter Bilder kommt schnell an ihre Grenzen.

Der fotografische Workflow wird vom Import bis zum Export, auch zu Diensten für Fotobücher, komplett abgedeckt.

DxO OpticsPro

Dieses Produkt ist ein reiner RAW-Konverter, der sich im Wesentlichen auf die Entwicklung von RAW-Fotos konzentriert. Das aber richtig gut. Die Software läuft auf dem Mac und unter Windows. Es gibt keine Cloud-Einbindung und auch keinen Cloud-Zwang. Die Software wird gekauft. Es gibt also kein Abo-Modell. Sehr sympathisch.

DxO liefert eine Unmenge an handvermessenen Kamera- und Objektivprofilen mit,die automatisch anhand der EXIF-Daten des Bildes auf das Bild angewendet werden. Die Bearbeitungswerkzeuge für RAW-Dateien erfüllen wirklich alle Wünsche. Die Bildqualität ist faszinierend, wenn man sich erst einmal in die teilweise sehr komplexe Benutzeroberfläche eingearbeitet hat.

Leider gibt es nur rudimentäre Funktionen zur Bildverwaltung, was einen Einsatz im professionellen Umfeld sehr entgegen steht. Da es eine sehr gute Integration des Programms in Adobe Lightroom gibt, ist das aber nur teilweise ein Problem. Auf jeden Fall kostet der Transfer der Bilder von und zu Lightroom sehr viel Zeit.

DxO bietet mit dem Filmpack auch noch ein Plugin für seine Software und Lightroom, welches sehr sehenswerte Bildeffekte Bildeffekte aus der analogen Fotografie mitbringt.

Adobe Lightroom

Adobe Lightroom ist der Platzhirsch unter den RAW-Konvertern. Eine Kaufversion muss man in den Untiefen der Adobe-Website suchen. Die ist dann auch noch funktional zu der Abo-Version etwas eingeschränkt. Es führt also fast kein Weg an einem Abo vorbei. Das nervt und macht mich komplett von Adobe abhängig. Das ist gerade dann wirklich übel, wenn ich irgendwann mal zu einem anderen Produkt wechseln möchte. Denn dann kann ich meine ganze Bibliothek und damit die Arbeit von Jahren vergessen. Abo-Modelle mögen für die Hersteller der Software sehr profitabel sein. Aber für den Nutzer sind sie eine Pest.

Lightroom läuft auf dem Mac und auf Windows. Mobilversionen sind für IOS und Android verfügbar.

Die Bildqualität von Lightroom ist sehr gut, kann aber nicht ganz mit OpticsPro oder Capture One mithalten. Lightroom ist mit einer Vielzahl an Plugins erweiterbar und verfügt neben Apple Fotos über beste Unterstützung von Kameras aller möglichen Hersteller.

Die Einbindung in die Creative Cloud hat zwar den Abo-Zwang zur Folge, bietet aber auch die Möglichkeit der Synchronisierung mit Lightroom Mobile, was einen mobilen Workflow mit dem Handy (IOS und Android) und eine sehr elegante Synchronisierung mit der Desktopversion von Lightroom mitbringt.

Die Werkzeuge zur Bildbearbeitung sind komplett und sehr logisch in der Anwendung angeordnet, sodass sich auch ein Einsteiger schnell zurecht findet. Die Anwendung kann mit einer Vielzahl an Plugins erweitert werden.

Der fotografische Workflow wird vollständig abgebildet und lässt keine Wünsche offen.

Capture One

Capture One ist der Porsche unter den RAW-Konvertern, aber auch mit Abstand das teuerste Tool. Dafür kann es auf drei Rechnern gleichzeitig eingesetzt werden. Es gibt die Möglichkeit des Abos, aber keinen Abo-Zwang. Eine Cloud-Synchronisierung ist ebenso wenig vorhanden, wie ein mobiler Client. Die Software läuft auf dem Mac und unter Windows. Die Unterstützung von Kameras unterschiedlicher Hersteller ist sehr gut, konzentriert sich aber auf den professionellen Bereich.

An Werkzeugen zur Bildbearbeitung lässt Capture One kaum Wünsche offen, ist aber auch sehr komplex zu bedienen. Wenn mach sich aber erst einmal mit der sehr anpassbaren Benutzeroberfläche vertraut gemacht hat, kann man sehr schnell arbeiten und erziehlt erstklassige Ergebnisse.

Erweiterungen gibt es für die Software kaum. Nur von Capture One werden einige kostenpflichtige Plugins angeboten.

Der fotografische Workflow wird komplett abgebildet, konzentriert sich aber auch hier auf professionelle Funktionen.

Fazit

Wer einen unkomplizierten Einstieg in die RAW-Fotografie sucht und keine allzu hohen Ansprüche (und einen Mac) hat, sollte zu Apple Fotos greifen.

DxO OpticsPro bietet die beste Bildqualität, hat aber keine Bibliotheksfunktionen. Wer diese nicht braucht, ist hier bestens aufgehoben.

Adobe Lightroom bietet ein professionelles Komplettpaket. Wer kein Abo will, muss auf die Cloud und einige Funktionen verzichten. Wer dieses Tool nutzt, kann sehr professionell arbeiten, bindet sich aber ein Leben lang mit monatlichen Zahlungen an Adobe.

Capture One ist die Software für Profis. Super Workflow und eine super Bildqualität. Allerdings gibt es keine mobile Variante, die auf Handys oder Tablets läuft.

Die optimale Software für alle Anwender gibt es also nicht. Jedoch kann jeder den für ihn passenden RAW-Konverter finden.

Gutes Essen, gutes Bild

Wie der Titel schon erahnen lässt, geht es heute um die Food-Fotografie. Also das Fotografieren von Essen. Anlass ist ein kleiner Auftrag, den ich gestern in einem Restaurant in Frankfurt hatte.

Das A und O der Foodfotografie ist Frische. Essen sieht immer am Besten aus, wenn es frisch auf den Teller kommt.

Wichtig ist auch eine möglichst ausgeglichene Beleuchtung, am besten im Studio. Dies ist sicher nicht immer möglich und es muss mit Mischlicht oder vorhandenem Licht gearbeitet werden. Hier helfen möglichst mehrere mobile Blitze mit Softboxen davor, ausgelöst per Funk oder Infrarot. Auch ein Reflektorschirm kann hier sehr gute Dienste leisten. Wenn alles nichts hilft, muss man Schatten weg-retuschieren. Aber das sollte wirklich die letzte Lösung sein.

Wenn man Glück hat, gibt es einen guten Koch, der das Essen geschmackvoll anrichtet, wie bei diesem Bild hier:

Oder man dekoriert noch etwas um das Essen herum, wie im nächsten Bild zu sehen ist.

Etwas Olivenöl gibt dem Essen einen schönen Glanz.

Unbedingt sollte man auf die Ausgewogenheit der Farben achten.Etwas mehr Dynamik und Klarheit bei der Nachbearbeitung der Bilder tut dem Motiv meist sehr gut. Etwas blasseren Farben, wie bei dem Basilikum oben auf der Pizza, kann man mit dem HSL-Regler in Lightroom auf die Sprünge helfen.

Die meisten Gerichte kann man gut senkrecht von oben in Szene setzen. Bei sehr „hohen“ Gerichten, wie zum Beispiel einem Burger, ist auch eine frontale Perspektive sehr ansehnlich.

Ein großes Thema ist auch die Tiefenschärfe. Bei mir haben sich Blenden zwischen 5,6 und 8 bewährt. Damit bekomme ich genug Tiefenschärfe, um auch etwas größere Gerichte noch durchgängig scharf auf das Bild zu bekommen.

Vorzugsweise verwende ich in der Foodfotografie kurze Brennweiten, vor allem wenn ich table top fotografiere. Damit muss ich meine Kamera nicht so hoch über dem Essen halten.

Bilder im Nebel

Hallo, hier ist mein erster echter Beitrag für meinen täglichen Fotoblog.

Als ich gestern morgen zum Bäcker gelaufen bin. lag alles im Nebel. Meine Kamera hatte ich nicht dabei. Aber mein Handy. Also habe ich mal schnell ein Nebelbild gemacht.

Jetzt fragt Ihr Euch sicher, warum so ein langweiliges Nebelbild?

Nebel hat etwas mystisches und geheimnisvolles, manchmal auch etwas gespenstisches. Durch den Nebel werden die Farben weniger gesättigt und es entsteht eine ganz eigene Stimmung.

Es lohnt sich also, auch mal bei schlechtem Wetter mit der Kamera oder dem Handy vor die Tür zu gehen.

Das Bild ist mit Lightroom mobile mit der HDR-Funktion aufgenommen. Diese erzeugt zwar nicht den knallig bunten HDR-Look, den man üblicherweise kennt, sorgt aber für ausgeglichene Tonwerte, also Helligkeiten. Auf diesem Bild sieht man eine Situation, die ganz oft vorkommt: Heller Himmel und dunkler Vordergrund. Damit von Beiden etwas zu sehen ist, der Vordergrund also etwas heller und der Himmel etwas dunkler wird, habe ich in HDR fotografiert. In der Fachsprache nennt man das Tone Mapping.

Nachtrag und Fortsetzung

Reisebericht

Gerade habe ich noch einmal über die Bilder geschaut, die in der letzten Woche entstanden sind. Dabei bin ich noch über zwei Urlaubsklassiker gestoßen.

Die Möwen habe ich auf der Fähre von Texel nach Den Helder mit meiner kleinen Olympus fotografiert.

Das sind jetzt wirklich die letzen Bilder in diesem Blog.

Trotzdem ist es nicht zu Ende. Ich werde weiterhin mehrmals in der Woche einen kleinen Blogbeitrag zur Fotografie schreiben. Dies können Tipps und Tricks sein, Bildvvorstellungen aber auch Reiseberichte mit vielen Fotos. „Gerd’s Fotoblog“ findet Ihr dann hier. Ich werde versuchen, jeden Tag etwas zu schreiben. Gerne könnt Ihr den Blog auch abonnieren.

Tipps und Tricks

Wie bekommt man eine so schnell fliegende Möwe auf das Bild? Ganz einfach Serienbildaufnahmen. Zuerst stellt Eure Kamera in den Serienbild-Modus. Wenn es einen Highspeed-Modus gibt, dann nutzt den. Natürlich wird manuell fotografiert. Haltet die Kamera einmal gegen den Himmel und stellt die korrekte Belichtung + 1/2 bis 1 Blende mehr. Belichtungszeit maximal 1/500 Sekunde. Den Autofokus auf „kontinuierlichen Autofokus gestellt“ – und schon könnt Ihr loslegen. Wenn Ihr dann noch jemanden habt, der die Möwen mit Futter anlockt, dann habt Ihr schon gewonnen. Aus den Unmengen an entstandenen Bildern, könnt Ihr dann die besten raussuchen und den Rest entsorgen.

De Slufter

Reisebericht

Gerade sitze ich im Strandrestaurant Paal 17, scheue aufs Meer, trinke einen Kaffee und schreibe dabei diesen letzten Blogeintrag. Auch wenn es recht kühl ist, verwöhnt uns Texel am letzten Morgen noch einmal mit Sonnenschein und einem tief blauen Meer.

Heute möchte ich von unserem gestrigen Ausflug nach De Slufter berichten. De Slufter liegt im äußersten Nordwesten von Texel. Hier dringt die Nordsee mit weit verzweigten Kanälen in das Innere der Insel vor. Alles wird von einer weitläufigen Dünenlandschaft eingerahmt, die am offenen Meer endet. Hier gibt es viele Vogelkolonien, an die man aber nur mit einer Führung heran kommt.

Für mich ist De Slufter der landschaftlich schönste Ort auf Texel.

Je nachdem, ob Ebbe oder Flut ist, wird das Gebiet mehr oder weniger überschwemmt. Auf der linken Seite gibt es einen breiten Sandstreifen, auf dem man bis an die Küste kommt.

Wer die gut zwei Kilometer bis zum Strand nicht laufen möchte, kann in einer Pferdekutsche nach De Slufter hinein fahren.

In De Slufter trifft blauer Himmel auf blaues Meer, dazwischen finden sich gelber Sand und grüne und rote Flächen mit Salzpflanzen.

Das ganze Gebiet gehört zum Nationalpark „Duinen van Texel“ und ist nicht nur für Menschen ein wahres Naturparadies, sondern auch für die vielen Wasservögel, die hier leben und im Frühjahr auch brüten.

Kaum waren wir an der Küste angekommen, schlug das Wetter sehr schnell um. Auf der einen Seite ließ die Sonne die Schaumkronen der Wellen silbrig glänzen, auf der anderen Seite zogen dunkle Wolken vom Meer auf.

Höchste Zeit, den Rückzug anzutreten, denn das Wetter kann hier innerhalb von Minuten von dem einen Extrem in das Andere umschlagen.

Den letzten Abend auf Texel wollten wir traditionell mit einem guten Abendessen im Strandrestaurant Paal 17 verbringen. Auf dem Weg dort hin verzauberte uns noch einmal die Dünenlandschaft im Licht der tief stehenden Sonne.

Im Sommer gibt es hier zwei Restaurants. Eines auf der linken- und eines auf der rechten Seite des Eingangs zum Stand. Wir gehen immer in das Linke (mit Blick zum Meer), weil es hier das beste Essen gibt. Egal, ob man Fisch oder Fleisch mag oder Vegetarier ist: Hier kommt jeder auf seine Kosten. Das Restaurant ist vielfach ausgezeichnet worden. Einmal sogar als bestes Strandrestaurant der Niederlande. Die Hauptgerichte kosten zwar alle ca. 12-20 Euro. Aber das ist es immer wert, wie man auf dem Bild hier sieht.

Das ist übrigens eine Tajine, ein vegetarisches Gericht aus Nordafrika.

Im Schein des Mondes ging es dann wieder zu unserem Bungalow zurück.

Tipps und Tricks

Heute geht es mal um das Licht. Im wörtlichen Sinne ist die Fotografie ja malen mit Licht. Ich möchte jetzt nicht auf Licht im Studio eingehen, denn dies ist ein Urlaubsblog. Hier geht es um das natürliche Licht, in der Fotografensprache auch als available light bezeichnet.

Jede Tageszeit und jede Wetterlage hat ihr ganz eigenes Licht, wie man auch gut an den Bildern in diesem Blog sehen kann. Wenn man sich die Eigenheiten des Lichts bei den verschiedenen Gegebenheiten zunutze machen kann, können wunderschöne Bilder gelingen.

Eine Stunde vor Sonnenaufgang und eine Stunde nach Sonnenaufgang gibt es die blaue Stunde. Alles ist in ein sehr kühles, blaues Licht getaucht. Dieser Effekt ist vor Sonnenaufgang am stärksten. Man spürt förmlich die kühle Morgenluft, wenn man Bilder, die zu dieser Tageszeit gemacht worden sind, anschaut.

Dann kommt der Sonnenaufgang mit seinen roten Licht. Übrigens sind Sonnenaufgänge sehr viel schöner zu fotografieren, als Sonnenuntergänge, weil die Luft am Morgen noch sehr klar ist.

Je weiter die Uhr auf die Mittagszeit vorrückt, desto kürzer werden die Schatten und desto härter das Licht. Diese Zeit ist gut geeignet, um das blaue Meer zu fotografieren. Landschaften wirken aber eher flach, weil die Schatten sehr kurz sind. Auch für Portraits ist diese Tageszeit weniger geeignet, weil schnell dunkle Schatten unter den Augen oder der Nase entstehen.

Zum Abend hin wird das Licht dann wieder wärmer und die Schatten länger. Die tief stehende Sonne lässt die Schatten unter den Augen unserer Models verschwinden und sorgt für einen angenehmen Hautton. Je länger aber der Tag dauert, umso mehr Dunst bildet sich in der Luft. Daher ist der Morgen viel besser für Landschaftsaufnahmen geeignet als der Abend.

Wer mit available light schöne Portraits machen möchte, wählt den frühen Vormittag oder den späten Nachmittag. Am Besten bei bewölktem Himmel. Die Wolken streuen das Licht und lassen so die Schatten und Unreinheiten der Haut in den Gesichtern verschwinden oder minimieren diese. Der leichte Rotton des Lichts sorgt für einen angenehmen Teint.

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