Monat: Januar 2018

Indien 2018

Im letzten Blog habe ich ja schon davon geschrieben: Am 09.02.18 starten wir für vier Wochen nach Indien. Ich hoffe, täglich einen Blogartikel von dieser Reise schreiben zu können.

Die ersten zwei Wochen verbringen wir in Bodhgaya und begleiten fotografisch, künstlerisch und logistisch die Arbeit von www.creacting.net. Den Blog von Creacting findet Ihr unter dieser Adresse. Danach geht es eine Woche nach Varanasi, worauf ich mich besonders freue. Dann geht die Reise weiter über Jaipur und Agra bis nach Delhi.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr fleißig diesen Blog besucht und an unserer Reise teilhabt.

Fotograf auf Reisen

In wenigen Wochen geht es nach Indien. Zwei Wochen werde ich dort als Fotograf für www.creacting.net arbeiten und weitere zwei Wochen durch das Land reisen. Davon wird es auch einen (fast) täglichen Blog mit vielen tollen Bildern geben. Höchste Zeit, sich über die Ausrüstung Gedanken zu machen.

Es ist nicht mein erster Trip nach Indien und so weiß ich, dass es einige Herausforderungen zu meistern gibt:

  • Es entstehen tausende Fotos, die gespeichert und gesichert werden wollen.
  • Internet ist meist nur mit 3G vorhanden.
  • Die öffentlichen WLAN’s sind, wenn überhaupt vorhanden, für größere Datenmengen praktisch kaum zu gebrauchen.
  • Elektrischen Strom gibt es nur einige Stunden pro Tag (zumindest in den ländlichen Gegenden).
  • Steckdosen sind oft knapp.
  • Die Kameras und Objektive sind Staub und Regen ausgesetzt.

Zuerst hatte ich überlegt, ob Lightroom CC auf meinem iPad eine Option wäre. Aber das habe ich verworfen, weil ich die anfallende Datenmenge über das schlechte Internet kaum in die Adobe Cloud bekommen hätte und das iPad einfach zu wenig Flash-Speicher hat. Außerdem hätte ich wieder ein Adobe Abo abschließen müssen.

Also bleibt nur noch lokale Datenhaltung- und Datensicherung. Ich brauche also einen richtigen Computer, der leicht und leistungsfähig ist. Mein MacBook Pro wollte ich nicht mitnehmen, da es mir einfach zu groß und zu schwer ist. Also habe ich ein MacBook 12″ mit kräftiger CPU bestellt, was hoffentlich bald ankommt. Darauf kann ich mit Capture One, mittlerweile in Version 11 verfügbar, arbeiten und habe damit einen RAW-Konverter ohne Einschränkungen gegenüber einem iPad zur Verfügung. Das MacBook 12″ wiegt nicht mehr als ein iPad Pro mit Tastatur und ist dazu noch ein vollwertiger Rechner.

Gespeichert werden die Bilder auf einer externen 2,5″-Platte und die Datensicherung erfolgt automatisch über TimeMachine auf eine weitere Festplatte.

Auch um die Stromversorgung muss ich mir dann nicht mehr viele Gedanken machen, weil ich das MacBook an jeder Powerbank mit USB-C-Anschluss wieder aufladen kann. Für ganz kritische Situationen habe ich einen faltbaren Solarkollektor dabei, der mir meine Powerbanks wieder auflädt. Sonne gibt es ja genug.

Apropos Stromversorgung: Ich lade alles über USB auf. Auch meine Kamera-Akkus. Dazu habe ich ein kleines USB-Ladegerät mit 10 USB-Ports dabei. Die originalen Ladegeräte für die Kamera-Akkus lasse ich zu Hause. Statt dessen nutze ich Ladegeräte, die ich an ein USB-Ladegerät anschließen kann. Diese Ladegeräte gibt es für unter 10,- € für alle möglichen Akku-Typen zu kaufen. Das hat zusätzlich den Vorteil dass man nicht zwingend die Original-Akkus der Kamerahersteller kaufen muss. Auf diese Art und Weise brauche ich nur eine Steckdose, um alle meine Geräte und Kameras zu laden.

Meine Ausrüstung nehme ich in einem Handgepäck-tauglichen Fotokoffer mit. Damit habe ich immer alles dabei und die gesamte Technik ist gut geschützt. Früher habe ich einen Fotorucksack genutzt. Aber das war anstrengend. Außerdem passte kaum die ganze Ausrüstung ordentlich rein. Den Rucksack habe ich trotzdem für Shootings vor Ort dabei. Aber dann nur mit den Kameras und Objektiven, die ich für das jeweilige Shooting auch brauche.

Meine EOS 5D Mark IV ist zwar gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Aber nicht meine EOS 6D und meine kleine Olympus E-PL8. Gerade wenn Holi gefeiert wird, sind starke Bilder fast garantiert, aber die Ausrüstung akut gefährdet. Auch der feine Staub in trockenen Gegenden ist sehr kritisch. Für solche Zwecke habe ich einen Kameraschutz, den ich über Kamera und Objektiv ziehen kann. Die Kamera ist dann noch immer bedienbar, aber gut geschützt. So etwas gibt es für relativ wenig Geld zu kaufen.

Nicht zuletzt sollte man auch über eine Fotoversicherung nachdenken. Oft schleppt man Ausrüstung im Wert von vielen tausend Euro mit sich herum, die nicht so leicht zu ersetzen ist.

Ich hoffe, ich konnte Euch einige gute Tips für die Reise geben. Ab dem 10.02.18 gibt es dann meine Blogs aus Indien. Auf Instagram sind vielleicht schon etwas früher Bilder zu sehen.

Bilder-Serien

Erst einmal wünsche ich allen meinen Lesern ein gesundes neues Jahr und ganz viele Erfolge in der Fotografie.

Heute geht es um Bilder-Serien, also mehreren Bildern, die als eine Serie (Einheit) gesehen- und gezeigt werden können. Was aber mach eine Serie aus?

Erst einmal muss es mindestens ein verbindendes Element geben. Das kann die Farbgestaltung, das Thema, das Motiv oder was auch immer sein. Das verbindende Element muss nicht immer gleich offensichtlich sein. Es gibt viele tolle Serien, bei denen es sich erst nach längerer Betrachtung erschließt. Bei meiner hier vorgestellten Serie sind es auch mehrere verbindende Elemente:

  • Es geht um Hände.
  • Immer geht es auch um Arbeit. Die Hände auf den Bildern haben also immer etwas zu tun.
  • Alle Bilder sind in schwarz/weiß entwickelt worden.

Aber es gibt noch ein weiteres verbindendes Element, was nicht auf den ersten Blick sichtbar wird: Alle Bilder wurden mit dem gleichen Objektiv mit der gleichen Festbrennweite (50 mm) fotografiert. Ideal wäre gewesen, wenn ich auch noch mit dem gleichen ISO hätte fotografieren können. Aber das war auf Grund der sehr unterschiedlichen Lichtverhältnisse leider nicht möglich.

Doch eine Serie sollte auch noch mehr beinhalten, als verbindende Elemente. Eine Serie sollte eine kleine Geschichte ohne Worte erzählen. Das macht eine wirklich gute Serie aus: Die Story.

Hier nun meine Bilder zum Thema arbeitende Hände.

 

 

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