on the way

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Jetzt geht es mit meinem Indien-Blog los.

Gestern Vormittag sind wir gestartet – heute Naschmittag waren wir da. Der Weg führte uns von Frankfurt über Bahrain, Delhi und Gaya bis zu unserem Ziel Bodhgaya.

Das erste Highlight erwartete uns, als wir auf dem Weg nach Bahrein den Kaukasus überflogen. Eine halbe Stunde lang gab es bei glasklarer Luft einen traumhaften Ausblick auf das Gebirge.

Nach einem Zwischenstop von vier Stunden in Bahrain starteten wir nach Delhi, das wir im Morgengrauen erreichten. Die Sonne war noch nicht aufgegangen, als wir uns vor der Türe erst einmal die Füße vertreten haben. Das war übrigens nicht ganz so leicht zu realisieren. Davor mussten wir einige Kontrollen und Registrierungen durch schwer bewaffnete Polizisten über uns ergehen lassen. Der Ausblick auf die erwachende Stadt hat uns dann aber entschädigt.

Sehr schnell mussten wir die indische Gelassenheit lernen. Allein bei der Einreise dauerte es fast zwei Stunden, bis die fünf Leute vor uns in der Schlange ihre Einreisegenhemigung bekommen hatten und wir endlich an der Reihe waren. Ich fühlte mich akut an die Faultierszenze aus dem Film Zoomania erinnert.

Die Begrüßung in Gaya war dann sehr herzlich. Ein Teil des Teams von www.creacting.net, das schon seit einigen Monaten vor Ort ist, empfing uns mit Blumenkränzen.

Ein Zwischenstop an einem Chai-Stand an der Straße stimmte uns dann so richtig auf Indien ein.

Nach der Ankunft in unserem Hotel „Sachi Home“ in Sujata Village, ging es erst mal in die Stadt. Einige ganz wichtige Dinge waren zu besorgen, vor allem ein Moskitozelt. Bodhgaya empfing uns mit lautem Hupen in der späten Rush-hour. Die Motorräder schlängeln sich hier durch Menschenmassen, Händler und Kühe hindurch. Verkehrsregeln scheint es keine zu geben. Wer die lauteste Hupe und den größten Mut auf der Straße hat, gewinnt.

Unsere frisch aus dem Geldautomaten gezogenen Rupien mussten wir standhaft gegen alle Arten von Verkäufern verteidigen. Hier versucht eine Frau Elke davon zu überzeugen 200 Rupien zu investieren, um einige heilige Kerzen vor eine Tempel anzuzünden.

Ein Chai auf dem Markt beschloss unseren Einkaufsbummel.

Die Bilder in diesem Blogeintrag sind bis auf das Bild von Delhi im Morgengrauen mit einer Olympus E-PL8 entstanden. Das Delhi-Bild wurde mit einem iPhone 8 Plus gemacht. Alle Bilder wurden mit Capture One bearbeitet.

Posted on: Februar 11, 2018GerdGruhn

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